Linguistisches Kolloquium: Unterschied zwischen den Versionen

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(Programm im Wintersemester 2012/13)
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==Programm früherer Semester==
 
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*[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Linguistisches_kolloquium.pdf Programm im Sommersemester 2012]
 
*[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Linguistisches_kolloquium.pdf Programm im Sommersemester 2012]
 
*[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Linguistisches_Kolloquium_WS1112.pdf Programm im Wintersemester 2011/2012]
 
*[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Linguistisches_Kolloquium_WS1112.pdf Programm im Wintersemester 2011/2012]

Version vom 29. März 2013, 14:27 Uhr

Im Linguistischen Kolloquium, das von den Professorinnen und Professoren der germanistischen Sprachwissenschaft organisiert wird, werden regelmäßig herausragende externe Kolleginnen und Kollegen zu einem Gastvortrag an unserem Institut eingeladen, um aus ihren laufenden Forschungen zu berichten. Die Vorträge richten sich insbesondere auch an Studierende, die Themen der einzelnen Gastvorträge stehen in Zusammenhang mit den Schwerpunkten in Forschung und Lehre, die auch am Institut vertreten werden.

Programm im Wintersemester 2012/13

Das aktuelle Semesterprogramm als PDF-Datei: Programm im Wintersemester 2012/2013


  • Nächster Vortrag:
22.01.2013
Ina Pick (Bielefeld):
Zwischen Beraten, Vertreten und Verkaufen Ergebnisse zum sprachlichen Handeln im anwaltlichen Erstgespräch


  • Abstract:

Mit der letzten grundlegenden Reform des rechtswissenschaftlichen Studiums 2003 wurden sogenannte Schlüsselqualifikationen wie Gesprächsführung, Kommunikationsfähigkeit oder Rhetorik verpflichtend als Studieninhalte eingeführt. Von linguistischer Seite gibt es gerade für die anwaltliche Gesprächsführung, die die meisten Absolventen betrifft, allerdings kaum Ergebnisse. Das angewandt-sprachwissenschaftliche Promotionsprojekt (TU Dortmund, Betreuung: Gisela Brünner), über das im Vortrag berichtet wird, soll auf einer breiten Datengrundlage Aufschluss über einen wichtigen Teilbereich anwaltlichen Handelns geben: das Erstgespräch mit dem Mandanten. Im Vortrag werden anhand von Audio- und Transkriptbeispielen die für das Mandantengespräch zentralen Handlungskomplexe Beraten (über juristische Fragen) und Verkaufen (einer anwaltlichen Dienstleistung) in ihrer spezifischen Bearbeitung dargestellt. Dabei soll das besondere Augenmerk auf das Verbindungsgelenk dieser beiden Komplexe im Gespräch, das gemeinsame Planbilden, gelegt werden. Beim gemeinsamen Planbilden changieren im anwaltlichen Erstgespräch die sprachlichen Handlungsmuster der Lösungsentwicklung beim Beraten auf der einen Seite und des Angebot-Verhandelns beim Verkaufen auf der anderen Seite und sind miteinander verwoben. Hierin verbirgt sich gleichzeitig das zentrale Handlungsdilemma des Anwalts, der die teils identischen und teils konträren Rollenanforderungen eines Beraters und eines Verkäufers verkörpern und kommunikativ bearbeiten muss. Ebenfalls ist dieses Changieren der Muster verantwortlich für zahlreiche kommunikative Probleme und kann das Gelingen des weiteren Mandatsverlauf bis hin zur Entscheidung über eine Mandatierung beeinflussen.


Programm früherer Semester