Linguistisches Kolloquium: Unterschied zwischen den Versionen

Aus StudiGer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 9: Zeile 9:
  
  
Der Vortrag von '''Prof. Dr. Elisabeth Gülich''' im [[Linguistisches Kolloquium|Linguistischen Kolloquium]] am '''Dienstag, dem 04.12.2012''', entfällt. Als Ersatztermin wurde Dienstag, der 08.01.2013 festgelegt.
+
*Der Vortrag von '''Prof. Dr. Elisabeth Gülich''' im [[Linguistisches Kolloquium|Linguistischen Kolloquium]] am '''Dienstag, dem 04.12.2012''', entfällt. Als Ersatztermin wurde Dienstag, der 08.01.2013 festgelegt.
  
  

Version vom 3. Dezember 2012, 11:44 Uhr

Im Linguistischen Kolloquium, das von den Professorinnen und Professoren der germanistischen Sprachwissenschaft organisiert wird, werden regelmäßig herausragende externe Kolleginnen und Kollegen zu einem Gastvortrag an unserem Institut eingeladen, um aus ihren laufenden Forschungen zu berichten. Die Vorträge richten sich insbesondere auch an Studierende, die Themen der einzelnen Gastvorträge stehen in Zusammenhang mit den Schwerpunkten in Forschung und Lehre, die auch am Institut vertreten werden.

Programm im Wintersemester 2012/13

Das aktuelle Semesterprogramm als PDF-Datei: Programm im Wintersemester 2012/2013


  • Der Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Gülich im Linguistischen Kolloquium am Dienstag, dem 04.12.2012, entfällt. Als Ersatztermin wurde Dienstag, der 08.01.2013 festgelegt.


  • Nächster Vortrag:
08.01.2013
Elisabeth Gülich (Bielefeld):
Zur narrativen Rekonstruktion traumatischer Erfahrungen. Linguistische Analysen im interdisziplinären Kontext


  • Abstract:
Zur narrativen Rekonstruktion traumatischer Erfahrungen. Linguistische Analysen im interdisziplinären Kontext
In medizinischen und psychologischen Studien zur Traumaforschung werden häufig sprachliche Phänomene als charakteristische Merkmale für das Erzählen traumatischer Erlebnisse genannt; insbesondere wird auf „inkohärentes“ oder „desorganisiertes“ Sprechen hingewiesen. Von Seiten der linguistischen Gesprächsforschung sind dazu bisher jedoch kaum Beiträge geleistet worden. In Anknüpfung an aktuelle interdisziplinäre Forschungen wird in dem Vortrag der Versuch unternommen, anhand von Ausschnitten aus authentischen Arzt-Patient-Gesprächen Verfahren der narrativen Rekonstruktion traumatischer Erfahrungen herauszuarbeiten. Dabei stellt sich die Frage, welche Rolle das Erzählen für die Bearbeitung oder Bewältigung des Traumas spielt und inwieweit sich im Erzählten Hinweise auf den Grad der Bewältigung erkennen lassen. Hier allerdings stößt die Gesprächsforschung an ihre Grenzen; die Auswertung ihrer Ergebnisse in interdisziplinären Forschungs- und Praxiszusammenhängen bedeutet gerade in der Traumaforschung eine besondere Herausforderung.


Programm früherer Semester