Abtönungspartikeln

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Diese Seite ist Teil des Partikellexikons und ein Beispiel für den Einsatz von Wikis im Sommersemester 2007.

Einleitung

Abtönungspartikeln vs. Modalpartikeln

Der folgende Artikel gliedert sich zunächst in die übersichtartige Darstellung von Modalpartikeln und Abtönungspartikeln, um dann - daran anknüpfend und durch einen Test der GDS - in einem dritten Punkt beide voneinander abzugrenzen. Es folgen eine detaillierte Beschreibung der Abtönungspartikeln hinsichtlich formaler und syntaktischer Funktion sowie abschließende didaktische Überlegungen. Die Ausführungen orientieren sich an der IDS-Grammatik bzw. der Online-Grammatik grammis sowie weiterer genannter Literatur. Betonte Formen der Abtönungspartikeln sind durch rot markiert; Beispiele, die grammatisch nicht korrekt sind, sind mit dem Zeichen °, die fraglich sind, mit dem Zeichen ? markiert (vgl. u.).

Modalpartikeln

Die Modalpartikeln (auch als „Modalwörter“ (Admoni 1982: 204 f.) oder „Abtönungspartikel, Satzpartikel, Illokutive Partikel, Einstellungspartikel“ (Bußmann 2002: 439) bezeichnet) bringen eine für den Sprechakt zentrale Bewertung oder Einschränkung eines Sachverhaltes bis hin zur Negation zum Ausdruck.

Modalpartikeln können:

  • dazu beitragen, eine Sprechhandlung mit einer kommunikativen Funktion (= Illokution) zu markieren:

Lobenswerterweise hat Simone ihre Unterlagen ins EWS gestellt.

  • in der Funktion eines Responsivs als Antwort auf Entscheidungsfragen fungieren:

Kommst du morgen zum Seminar? Sicherlich / Vielleicht / Keineswegs/ Mitnichten

  • mit einem Responsiv kombiniert werden:

Konnten Sie sich für das Seminar anmelden? Bedauerlicherweise nein.

Dabei sind Modalpartikeln - abgesehen von Kontrastfällen – nicht negierbar:

°Sie kommt nicht <vielleicht>.

Bestimmte Modalpartikeln können innerhalb des standardsprachlich Akzeptablen koordiniert werden, wenn die zugrunde liegenden Adjektive koordinierbar sind, so z.B.: dankenswerterweise, lobenswerterweise, bedauerlicherweise, unerhörterweise, unerlaubterweise

Viele Modalpartikeln sind dabei mit Hilfe des Fugenelements -er und des Suffixes -weise von Adjektiven oder Partizipien abgeleitet, so z.B.: bedauerlich-er-weise, klug-er-weise

Syntaktisch fungieren sie als Satzadverbialia, d.h., sie modifizieren keine Verbgruppe wie die klassischen Adverbien (sind deshalb auch keine Vergbruppenadverbialia im Sinne der GDS), sondern den ganzen Satz. Zum Unterschied der beiden Typen findet sich in grammis folgender Hinweis:

„Eine Subklassifizierung von Adverbien nach der Komplexität des Ausdrucks, auf dem sie operieren, also eigentlich auf der Ebene der syntaktischen Funktion, ist insofern berechtigt, als es Adverbien gibt, die ausschließlich auf Verbgruppen unterhalb der Satzebene operieren – so genannte Verbgruppenadverbien - und solche, die nur auf Sätze angewendet werden, so genannte Satzadverbien. Ihre syntaktische Funktion ist entsprechend die eines Verbgruppenadverbiales oder Satzadverbiales.“ (vgl.http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_id=526; 03.09.2007)

Daher werden Modalpartikeln auch als Satzadverb oder Modalwort (oder neuerdings auch als "Kommentaradverb"; vgl. aktuelle Dudengrammatik 2005) bezeichnet, was zu Problemen führen kann. Es soll präzisierend hier noch folgende Definition (vgl. Bußmann 2002: 579 f.) ergänzt werden, die auch semantisch-funktionale Aspekte mit Wissensbezug nennt:

"Satzadverb [auch: Modalwort]: Semantisch-syntaktisch definierte Subklasse der Adjektive und Adverbien, die die subjektive Einschätzung eines Sachverhaltes durch den Sprecher ausdrücken. Diese Stellungsnahme bezieht sich entweder auf modale Aspekte, die den Realitätsgrad einer Aussage betreffen (z.B. vermutlich, hoffentlich, möglicherweise) oder auf emotionale Aspekte (vgl. glücklicherweise, gottlob, leider). Syntaktisch fungieren sie als Satzadverbial, d.h. sie drücken die subjektive Stellung des Sprechers zum Sachverhalt aus (Vermutlich wird sie dieses Buch schon kennen). Satzadverbialia modifizieren (im Unterschied zu Modaladverbien) den Gesamtsatz. Sie sind satzwertig, d.h. sie sind im logischen Sinn Sätze über Sätze. So wird in der Äußerung "Vermutlich ist er schon lange krank" die Aussage "Er ist schon lange krank" eingeschränkt durch die subjektive Stellungsname des Sprechers zu diesem Sachverhalt: "Ich vermute, dass er schon lange krank ist"." (ebd.).

Die Funktion von Satzadverbialia können im Deutschen erfüllt werden von:

  • Adjektiven (z.B. sicher, wahrhaftig, selbstverständlich)
  • Adverbien (z.B. vielleicht, kaum)
  • Präpositionale Fügungen (z.B. mit großer Wahrscheinlichkeit) (vgl. ebd.).

Abtönungspartikeln

Zu den Abtönungspartikeln zählt die Online-Grammatik grammis (vgl. [1]; 03.09.2007) die folgenden sprachlichen Elemente, wobei rot markierte betonte und somit eigenständige Vertreter (gegenüber den unbetonten Vertretern) der Abtönungspartikeln darstellen:
Die überregionalen aber, auch, bloß, bloß , denn, denn , doch, doch , eben, eigentlich, eigentlich , etwa, halt, ja, ja , mal, nicht, nur, ruhig, ruhig , schon, schon , vielleicht, wohl, wohl , überhaupt, überhaupt sowie die regional begrenzten, aber im ganzen deutschen Sprachraum verstandenen man, eh und fei.
Diese Abgrenzungen sind allerdings innerhalb der Grammatik diffus und uneinheitlich, da sie zum Teil von anderen grammatischen Gruppen wie den Konnektoren hinsichtlich ihrer abtönenden Funktion nur schwer zu unterscheiden sind. So zählen manche Grammatiken bzw. Lexika die betonten Formen nicht zu den Abtönungspartikeln (vgl. z.B. Cruse, Hundsnurscher, Job und Lutzeier (Hrsg.) 2002: 647). Insgesamt kann festgehalten werden, dass Abtönungspartikeln:

  • typisch für den Diskurs und die Kommunikation sind
  • auf Erwartungen und Einstellungen des Sprechers und der Adressaten operieren und daher nicht erfragbar sind
  • dazu beitragen, Äußerungen in den jeweiligen Handlungszusammenhang zu integrieren. Damit verbunden ist oft eine bestimmte "Abtönung" oder "Einfärbung" der betreffenden Äußerung z.B. als Abschwächung einer Aufforderung durch mal oder als Ausdruck des Erstaunens in Ausrufen durch (das unbetonte) ja. Die abtönende Wirkung kann aber auch eine Verstärkung sein. z.B. bei einer Warnung oder Drohung mit (dem betonten) ja: "Mach das ja nicht noch einmal."
  • nicht allein im Vorfeld stehen können; sie fungieren nur als Supplemente. Die Supplemente in Form von Abtönungspartikeln stellen eine Funktionsklasse dar, die im Deutschen besonders ausgebaut ist.
  • keine Phrasen bilden. Möglich sind allerdings Kombinationen von Abtönungspartikeln, deren Abfolge allerdings Restriktionen unterliegen, so beispielsweise: "Hast du denn vielleicht mal die Suppe probiert?" vs. °Hast du vielleicht mal denn die Suppe probiert?
  • „satzmodussensitiv“ sind, d.h. es bestehen Bindungen zwischen einzelnen Abtönungspartikeln und bestimmten Satzmodustypen wie Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz. So kommt z.B. denn nur im Fragesatz vor ("Wer ist das denn?", "Wie heißt du denn?"), betontes ruhig und betontes ja hingegen nur im Aufforderungssatz ("Komm ruhig rein.", "Lass ja die Finger davon!").
  • sich wie Satzadverbialia auf einen Satz beziehen. Besonders modale Satzadverbialia sind in ihrer Funktion den Abtönungspartikeln ähnlich: "Das ist wohl ein Irrtum." (Abtönungspartikel) vs. "Das ist wahrscheinlich ein Irrtum." (Satzadverbiale).
  • großteils Homonyme in anderen Wortklassen haben (vgl. ebd.).

Die Funktion der Abtönungspartikeln als Supplemente ist jedoch von der Tatsache unberührt, dass einige der Abtönungspartikeln auch Elemente anderer Wortklassen sein können, aus denen sie sich entwickelt haben, so z.B. Adverbien (vielleicht) oder Adjektiven (ruhig, schon). Zur Abgrenzung kann man sich vor Augen führen, dass die Abtönungspartikeln ihre „ursprüngliche“ Bedeutung, welche sie als Elemente der oben genannten Wortklassen hatten, verloren haben.

In Bezug auf den Bedeutungsverlust, der den Abtönungspartikeln gegenüber ihren grammatikalischen Vorläufern zugeschrieben wird, ist zu bemerken, dass es sich um eine "semantische Ausbleichung" handelt, gleichwohl aber der etymologisch-semantische Kern der jeweiligen Ausdrücke oft für die jeweilige Funktionalität eine entscheidende Rolle spielt bzw. rekonstruierbar ist/sein kann.

Abtönungspartikeln vs. Modalpartikeln

Den funktionalen Unterschied kann man wie folgt deutlich machen:

Während Abtönungspartikeln auf dem Satz als Einheit von Satzmodus und Proposition (= Satzinhalt) aufsetzen und keine modifizierende Wirkung haben - d. h., keine Bedeutungsträger sind - modifizieren Satzadverbialia die Geltung eines Satzes als Informationseinheit.

Mit folgendem Test können Abtönungspartikeln von den beiden anderen Supplementtypen Satzadverbialia und Verbgruppenadverbialia unterschieden werden (vgl. [2]; 03.09.2007):

Ein Ausdruck a ist dann eine Abtönungspartikel, wenn es nicht möglich ist, einen gegebenen Aussagesatz s, der a enthält, wie folgt zu paraphrasieren:

Es ist/war/ …der Fall, dass s`. (s` enthält a.)
Beispiel:

Du bist aber blass.
°Es ist der Fall, dass du aber blass bist.

Du bist heute blass.
Es ist der Fall, dass du heute blass bist.

Ergebnis: aber ist Abtönungspartikel, heute ist Satzadverbiale.

Anmerkung: Der Test ist - wie die GDS-Autoren selber einräumen (vgl. ebd.) - nur für Aussagesätze bzw. Sätze mit Wahrheitswertcharakter geeignet.

Detaillierte Beschreibung der Abtönungspartikeln

Die detaillierte Beschreibung der Abtönungspartikeln wird in grammis in zwei Bereiche unterteilt: die formale und die funktionale Klassifikation.

Formale Klassifikation

Die formale Klassifikation der Abtönungspartikeln erstreckt sich auf das Stellungsverhalten, die Einteilung nach den jeweiligen Satzmodi und den Akzentuierungsmöglichkeiten. Zur Herausstellung der syntaktischen bzw. kommunikativen Funktion wird auf die (eher sekundäre) Funktion der Textverknüpfung eingegangen, aber auch noch einmal die Modusdifferenzierung, Verstärkung und Abschwächung betont.

Stellungsverhalten

Abtönungspartikeln sind reine Mittelfeldeinheiten. Innerhalb des Mittelfeldes ist die Position der Abtönungspartikeln nicht streng festgelegt. Da sie im Vergleich zu anderen Supplementtypen den weitesten Geltungsbereich haben, gehen die Abtönungspartikeln den Adverbialia meist voraus, so dass im Allgemeinen hinsichtlich der Stellung im Satz gilt: Abtönungspartikeln vor Satzadverbialia vor Vergruppenadverbialia (vgl. [3]; 03.09.2007) -- Beispiele:
"Warum hat eigentlich der Chef gestern so laut gebrüllt?"
Ich habe das ja damals nicht richtig verstanden.
Das Hemd ist halt leider eng ausgefallen.

Zu dieser generellen Abfolgeregel gibt es aber auch Ausnahmen. So können Abtönungspartikeln vor oder nach temporalen Satzadverbialia stehen:
"Ich will nächste Woche doch zu meiner Mutter fahren." vs.
"Ich will doch nächste Woche zu meiner Mutter fahren."
(Hier ist allerdings zu bedenken, ob es sich beim ersten Beispiel tatsächlich um eine Abtönungspartikel oder nicht vielmehr um ein Adverb handelt!?)

Die Reihenfolge der Abtönungspartikeln in Kombinationen ist dagegen relativ fest geregelt, das gilt vor allem für den häufigsten Fall von Zweierkombinationen:
ja steht in allen Kombinationen vorn:
"Ich hab ja bloß fragen wollen."
"Das ist ja einfach genial."

denn steht in Fragesätzen vorn:
"Warum hast du denn auch nichts gesagt?"
"Was ist denn bloß wieder passiert?"

mal, nur, ja und bloß stehen in Aufforderungs- und Wunschsätzen an zweiter Stelle:
"Das ist wohl bloß ein Patzer gewesen."
"Halt nur ja die Klappe!"

etwa, nicht und schon stehen in Fragen an zweiter Stelle, wenn sie eine Hypothese des Sprechers in Bezug auf die Geltung des Sachverhalts ausdrücken:
"Was ist denn schon dabei?"

Abschließend kann hinsichtlich des Stellungsverhaltens festgestellt werden, dass es eine allgemeine Tendenz gibt, die wichtigere bzw. spezifischere Abtönungspartikel nach der weniger spezifischen zu stellen. Die Abtönungspartikeln können ebenso zueinander in Kontakt stehen ("Das ist wohl bloß ein Ausrutscher für ihn gewesen.") als auch getrennt voneinander ("Das ist wohl für ihn bloß ein Ausrutscher gewesen."). Dabei gibt es nur wenige feste Kombinationen wie doch nicht etwa, doch bloß oder doch nur.
Der Bereich der (spezifischen) Kombination von Partikeln muss auch weiterhin untersucht werden. Nach Thurmair (1989) und Lemnitzer (2001), die wichtige Erkenntnisse und Ergebnisse lieferten, stammt der neueste Aufsatz hierzu von Rinas (2007) (vgl. auch Artikel Partikelkombinationen).

Subklassifikation nach Satzmodi

Generelles Prinzip bei den Abtönungspartikeln ist das modusspezifische Vorkommen. Einige Abtönungspartikeln kommen in mehreren Satztypen vor (doch), andere nur in einem Satztyp - bspw. aber in Exklamativätzen und etwa in Entscheidungsfragesätzen. Das Vorkommen der Abtönungspartikeln nach Satzmodi geordnet im Überblick
(vgl. http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=1344; 03.09.2007):

  • Aussagesatztyp: aber, auch, doch, eben, eigentlich, einfach, halt, ja, mal, schon, schon , überhaupt, wohl, wohl
  • Entscheidungsfragesatztyp: auch, denn, doch , eigentlich, etwa, mal, überhaupt , wohl
  • V-L-Formtyp des Entscheidungsfrage-Modus (ob): doch , mal, wohl
  • Ergänzungsfragesatztyp: auch, bloß, denn , doch , eigentlich, eigentlich , mal, nur, schon, überhaupt , wohl
  • V-L-Formtyp des Ergänzungsfrage-Modus: bloß, nur, wohl
  • Aufforderungssatztyp: bloß , doch, doch , eben, einfach, halt, ja , mal, ruhig, schon, überhaupt
  • V-L-Typ des Aufforderungs-Modus (dass): ja, bloß
  • Formtyp des Heische-Modus: bloß, ja , ruhig
  • Formtyp des Wunsch-Modus: bloß, doch, nur
  • V-1/V-2-Formtyp des Exklamativ-Modus: aber, doch , vielleicht, aber, auch
  • V-L-Formtyp des Exklamativ-Modus (dass): aber, auch
  • Formtyp des Exklamativ-Modus mit W-Phrase : aber, auch, doch

Es können auch mehrere Abtönungspartikeln in einem Satz vorkommen, die dann zwar meist, aber nicht notwendigerweise direkt neben einander stehen. Die interne Abfolge ist dabei je nach Satzmodi wie folgt (Bei nicht fester Stellung erscheint die Partikel zweimal.):

  • Aussage-Modus: ja >> denn >> eben >> halt >>doch >> eben >> halt >> wohl >> einfach >>auch >> schon >> auch >> mal

"Das ist denn doch wohl auch ein wenig schizophren."
"Das ist doch für Peter schon mal ein guter Anfang."

  • Frage-Modus: denn >> nicht >> wohl >> etwa >>schon >> auch >> schon >> nur >> bloß

"Warum will er denn bloß Susanne imponieren?"
"Hat er bei euch etwa auch nur kurz reingeschaut?"

  • Aufforderungs- und Wunsch-Modus: doch >> halt >> eben >> einfach >> schon >> auch >> nur >> bloß >> ruhig >> mal >> ja

"Geht doch einfach schon mal vor."
"Gib doch dem Kleinen ruhig mal die Flasche."

Akzentuierungsmöglichkeiten

Die (unbetonten) Abtönungspartikeln denn, doch, eigentlich, schon, überhaupt, wohl kommen auch mit Betonung vor. Die Betonung oder Nicht-Betonung hat Einfluss auf das Stellungsverhalten. Die betonten Formen liefern anders als die unbetonten eindeutig Vordergrundinformationen. Deshalb haben sie eher Rechtstendenz. Es steht ihnen insbesondere auch nicht die Stelle direkt nach dem finiten Verb und vor der thematischen Einheit im Mittelfeld offen:
"Worüber hat denn der Kanzler mit Ihnen gesprochen?
°"Worüber hat denn der Kanzler mit Ihnen gesprochen?"
Worüber hat der Kanzler denn mit Ihnen gesprochen?
Worüber hat der Kanzler mit Ihnen denn gesprochen?

Das Vorkommen in Bezug auf die Satzmodi ist bei den meisten betonten Abtönungspartikeln anders als bei den unbetonten
(vgl. http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=1345; 03.09.2007):


denn Entscheidungsfragesatztyp, Ergänzungsfragesatztyp
denn Ergänzungsfragesatztyp
doch alle außer den Fragesatztypen
doch alle Satztypen
eigentlich Aussagesatz-, Entscheidungsfragesatz-, und Ergänzungsfragesatztyp
eigentlich Ergänzungsfragesatztyp
überhaupt Aussagesatz-, Aufforderungssatz-, Entscheidungsfragesatz- und Ergänzungsfragesatztyp
überhaupt Aussagesatz-, Aufforderungssatz-, Entscheidungsfragesatz- und Ergänzungsfragesatztyp
schon Aussagesatz-, Ergänzungsfragesatz-, Aufforderungssatztyp (auch in konditionalen Nebensätzen)

schon Aussagesatztyp, oft elliptisch und vor aber-Satz
wohl Aussagesatztyp, Fragesatztyp mit Aufforderungscharakter, Entscheidungsfragesatz- und Ergänzungsfragesatztyp
wohl Aussagesatztyp, oft vor aber-Satz

Generell kann man sagen, dass die unbetonten Abtönungspartikeln in mehr Satzmodi vorkommen können, als die betonten. Ausnahmen sind doch, doch und überhaupt, überhaupt. Beispiele:

1) "Kommt er denn morgen?"
1a) °"Kommt er denn morgen?"

2) "Wann kommt er denn?"
2a) "Wann kommt er denn ?"

3) "Das darf eigentlich nicht passieren."
3a) °"Das darf eigentlich nicht passieren."

4) "Wann ist das eigentlich passiert?"
4a) "Wann ist das eigentlich passiert?"

5) "Das war schon unangenehm."
5a) "Das war schon unangenehm."

6) "Wem gelingt schon im Boxen ein wirkliches Comeback?"
(6a) °"Wem gelingt schon im Boxen ein wirkliches Comeback?"

Funktionale Klassifikation

Die funktionale Beschreibung oder Klassifikation der Abtönungspartikeln wird der formalen gegenübergestellt und beinhaltet nach grammis drei zentrale Bereiche: 1) Modusdifferenzierung, Verstärkung, Abschwächung, 2) Differenzierung der Wissensqualität und 3) Textverknüpfung
(vgl.: http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=1346)
In der real-sprachlichen Kommunikation spielen/fließen beide Beschreibungsebenen ineinander.

Modusdifferenzierung, Verstärkung, Abschwächung

Abtönungspartikeln operieren über dem Satz verstanden als kommunikative Einheit. (vgl. zu Folgendem http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=1347; 03.09.2007) Sie können den Stellenwert des jeweiligen Satzes im Kontext verdeutlichen. Einige Elemente der Klasse, nämlich aber, bloß, nur, ja , mal, man, vielleicht, ruhig zeigen den kommunikativen Sinn einer Äußerung differenzierter an. Im Extremfall können sie den Satzmodus verändern. Das gilt vor allem für aber und vielleicht:

Da habe ich gestaunt. (Aussagesatz) Da habe ich aber/vielleicht gestaunt! (Aussagesatz oder Exklamativsatz)

Wenn aber im Sinne von sehr interpretiert werden kann, handelt es sich um einen Exklamativsatz. Wird aber im Sinne von jedoch verstanden, liegt die Interpretation als Aussagesatz näher. Bei vielleicht kommt hier wohl nur die exklamative Version in Frage.

Doch/bloß/nur in Konditionalsätzen erzwingen eine Wunschsatzinterpretation:

Wenn wir doch/bloß/nur schon zu Hause wären! Hätte sie doch/bloß/nur etwas gesagt!

Bloß und nur können hier auch einen Emphaseakzent haben.

Meist aber bewirken die Abtönungspartikeln nicht den Übergang in einen anderen Modus, sondern die Differenzierung des Satzmodus. So signalisiert bloß/nur in W-Fragesätzen und W-Exklamativsätzen die Wichtigkeit oder Dringlichkeit für den Fragenden:

Was hast du bloß/nur vor?

In Aufforderungssätzen sind bloß/nur nicht synonym, nur kann allerdings hier durch ruhig oder das regional gebrauchte man ersetzt werden:

Gib bloß her! Lass bloß stehen! Gib nur/ruhig/man her! Lass nur/ruhig/man stehen!

Bloß geht hier nur, wenn der Sprecher annimmt, dass der Angesprochene das Gewünschte ohne seine Aufforderung nicht täte. Das ist auch bei mal in Aufforderungen der Fall:

Gib mal her.

Die Aufforderung wird durch bloß verstärkt; durch mal wird sie abgeschwächt.

Bei nur/ruhig/man handelt es sich eher um eine Erlaubnis für etwas, dass der Adressat ohnehin geneigt ist zu tun. Die Aufforderung wird dadurch abgeschwächt. Mit bloß und nur/ruhig/man wird also spezifiziert, welche Erwartungen der Sprecher dazu hat, wie der Adressat die Aufforderung aufnehmen wird.

Besonders wenn diese Abtönungspartikeln einen Hervorhebungsakzent erhalten, können die Aufforderungen als faktische oder rhetorische Drohung verstanden werden. Das gilt auch für das betonte ja :

Halt bloß, ja die Schnauze! Mach nur so weiter!

Differenzierung der Wissensqualität

Mit dieser Wirkung erscheinen die Abtönungspartikeln ja, denn, etwa und nicht. Ja besagt, dass der Sprecher den Sachverhalt als allgemein akzeptierte Tatsache versteht (1). Ja kann aber auch - oft exklamativ oder emphatisch - ausdrücken, dass sich der Sachverhalt gerade erste ergeben hat (2):

(1) Da sie ja auch SPD-Mitglied ist, unterstützt sie natürlich den Regierungskurs in dieser Frage.

(2) Dass er sich dazu herablassen konnte, das ist ja die Höhe!

Eine ausführliche Analyse zum Ausdruck ja bietet u. a. Hoffmann (2007) (vgl. Literaturlíste).

In Fragesätzen wird die Annahme, dass der Adressat über das erfragte Wissen verfügt, durch denn erhöht, weil damit an eine (gerade) vorangegangene Erwähnung oder Erörterung des Themas oder an gemeinsames Wissen angeknüpft wird:

(3) Sie haben behauptet, dass sie Beteiligte kennen, die zugunsten ihres Mandanten aussagen würden. Wo sind sie denn Ihre Entlastungszeugen?

(4) Wo ist sie denn heute wieder?

Detailliertes zum Ausdruck denn ist bspw. in Redder (1990) vorzufinden (vgl. Literaturliste).

Die Abtönungspartikeln etwa und nicht in Entscheidungsfragen sagen etwas über das Wissen des Sprechers über den Sachverhalt aus. Mit etwa deutet der Sprecher an, dass er das Nicht-Zutreffen des Sachverhalts für wahrscheinlicher hält. Da etwa nichts über den Wissensstand des Adressaten aussagt, sind sowohl eine bejahende wie eine verneinende Antwort möglich.

(5) Bist du etwa mit dem ausgegangen?

(6) Ist das etwa schon alles?

(Das unbetonte) nicht wirkt auf der gleichen Ebene quasi als Pendant zu etwa. Für den Sprecher ist das Zutreffen des betreffenden Sachverhalts wahrscheinlich.

(7) Bist du nicht mit dem ausgegangen?

(8) Wollen Sie nicht noch etwas warten?

(vgl.: http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=1348)

Textverknüpfung

Die Funktion der Textverknüpfung der Abtönungspartikeln ergibt sich aus ihrer speziellen Eigenschaft, mit ihnen auf bestimmtes Sprecher- oder Hörerwissen hinzuweisen (vgl.: http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=134; 03.09.2007). So kann z.B. mit ja sowohl auf eine unbestrittene Tatsache ("Ich melde mich nicht mehr bei ihm. Der Sebastian hat ja den Jochen angerufen.") als auch auf die positive Entscheidung eines vorher strittigen Sachverhalts hingewiesen werden ("Manchmal weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Aber es wäre ja schlimm, wenn ich mich von seinen Launen unterkriegen lassen würde."). In beiden Fällen steht der Satz mit Abtönungspartikel/n in direktem Zusammenhang mit dem Vorgängersatz. Solche unstrittigen Sachverhalte bzw. als unstrittig oder bekannt hingestellten Sachverhalte eignen sich gut als Erklärung oder Begründung für Vorangegangenes.

Auch mit doch kann die Äußerung in einen Diskurszusammenhang eingeordnet werden. Allerdings weist doch auf unterschiedliche oder gar gegensätzliche Meinungen hin ("A: Das ganze Kollegium hat bei dieser Entscheidung mit entschieden. B: Das Kollegium war doch an diesem Tag nicht vollzählig versammelt.").

Ebenfalls kann sowohl mit betontem als auch unbetontem denn eine Verbindung zum Vorangegangenen hergestellt werden: ("A: Die Hersteller beuten die Käufer immer mehr aus. B: Wer sind denn diese Ausbeuter? / A: Diese Leute meine ich nicht. B: Welche Leute meinen Sie denn?").

Die Verwendung von auch in Aussagesätzen ist schwer von der Gradpartikelverwendung zu unterscheiden. Es hängt davon ab, ob sich der Skopus von auch auf den ganzen Satz (= Gradpartikelgebrauch) oder nur auf die Verbgruppe oder einen Teil davon bezieht. Im letzten Fall ist die Interpretation nicht eindeutig: "Arbeitslose Frauen sind häufig entschlossener und aktiver als arbeitslose Männer, wenn es um die Bewältigung ihrer Probleme geht. Sie überwinden auch eher als Männer ihre Scheu, sich an eine Beratungsstelle zu wenden. (taz, 20.1.1994, 3)."
Wenn der Satz mit auch additiv verstanden wird, also als zweite Aussage über Frauen, dann liegt eine Gradpartikel-Verwendung vor. Versteht man die Relation zwischen beiden Sätzen aber als Begründung ('Frauen sind entschlossener und aktiver ..., weil sie eher ihre Scheu überwinden ...') dann liegt eine Abtönungspartikel-Verwendung vor.

Als Abtönungspartikel wird auch ebenfalls in den beiden Fragesatztypen verwendet: (1)Wird er auch wirklich bis Ende Dezember fertig? (2) Warum sollte er auch ein Ergebnis akzeptieren, von dessen unrechtmäßigem Zustandekommen er überzeugt war?
Satz (1) drückt aus, dass der erfragte Sachverhalt dem Fragenden besonders wichtig bzw. erwünscht ist. Das Vorkommen in W-Fragesätzen wie in (2) konstituiert rhetorische Fragen.

Didaktische Überlegungen

Abtönungspartikeln sind - wie aus den oben getätigten Ausführungen ersichtlich - besonders für den Erwerb des Deutschen als Fremdsprache ein Lernproblem (vgl. auch Zimmermann 1981: 111-121), da:

  • ihre Funktionsweise und Bedeutung komplex ist, sie also ein großes Funktionsspektrum aufweisen
  • sie eine „verblasste“ lexikalische Bedeutung haben und es daher noch keine ausreichende oder befriedigende Theorie hinsichtlich ihrer Funktion/en gibt
  • sie oftmals Homonyme in anderen Wortarten besitzen
  • sie eine Klasse indexikalischer Ausdrücke darstellen
  • sie betonte Dubletten aufweisen
  • ihre Bezugswörter oder ihr Skopus nicht immer einfach zu erkennen bzw. zu bestimmen ist
  • sie auf dem Wissen der Aktanten operieren

Beispiele zur Erläuterung des indexikalischen Charakters:

  1. Du bist aber blau.
  2. Das ist doch nicht grün.
  3. Ich hab`s dir ja gesagt!
  4. Dann geh halt mal dahin!
  5. Geh doch mal dahin!
  6. Geh ruhig mal dahin!

Zur Interpretation der oben in (1) bis (6) dargestellten Sachverhalte muss jeweils insofern eine spezifische geistige Anstrengung unternommen werden, als dass sie in den jeweiligen Kontext eingeordnet werden müssen. So kann man beispielsweise bei der aus dem Zusammenhang gerissenen Aufforderung (6) vermuten, der eine Gesprächspartner habe einem anderen – evtl. gegen dessen Überzeugung - nahe gelegt, einen bestimmten Ort oder eine Person auszusuchen, wie z.B. einen Arzt, Fitnessstudio, Supermarkt etc. Die Möglichkeiten sind diesbezüglich schier endlos.

  • Die A-Partikeln beziehen sich auf Interaktionsbeziehungen, die nur im Sonderfall als Satzglieder manifest werden:

Das ist doch verboten. → Das ist verboten, wie du weißt.

Beim Verständnis der Abtönungspartikeln spielt also handlungsrelevantes (zumeist unbewusstes) Alltagswissen eine Hauptrolle. Eine Didaktik der Partikeln muss demnach unbedingt wissen, wie die Partikeln psycholinguistisch, auf mentaler Ebene funktionieren, und das nicht nur beim Verstehen, sondern auch beim Meinen! Daraus ergibt sich die Frage, wie eine solche didaktische Vermittlung im Unterricht aussehen kann. Mögliche Methoden sind:

  • Rollenspiele
  • Gegenüberstellung Texte mit vs. ohne Partikeln
  • Umwandlung eines Textes in einen Dialog
  • Kurzdialoge mit reichlich Abtönungspartikeln Situations- bzw. Rollenbeschreibungen zuordnen lassen
  • Übungen zur innersprachlichen Kontrastierung

Beispiel zur innersprachlichen Kontrastierung:

Aufgabe: Versuchen Sie mit den Abtönungspartikeln mal, denn, etc. die folgenden Gefühlshaltungen deutlicher zu machen: Ungeduld, Überraschung, Ärger, Freude, Verbindlichkeit…

1) Das stimmt nicht. (doch/ mal /eh /ja)

2) Wo kommst du her? (denn)

3) Das war Peter (bloß/ doch /ja)

Autor/in: Lina Stockheim

Bearbeitung und Ergänzung: Jochen Schulz

Literatur

Abraham, Werner (1995): Wieso stehen nicht alle Modalpartikeln in allen Satzformen? Die Nullhypothese. In: Deutsche Sprache. Zeitschrift für Theorie, Praxis und Dokumentation. Band 23, S. 124-146.

Admoni, Wladimir G. (1970): Der deutsche Sprachbau. 3., durchgesehene und erweiterte Auflage. München: Beck (Erstausgabe russisch 1966, Moskau/Leningrad)

Busse, Dietrich (1992): Partikeln im Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Semantische und didaktische Probleme der Synsemantika. In: Muttersprache, Heft 102 (1992), 37-59

Bußmann, Hadumod (2002): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Stuttgart: Kröner

Cruse, Alan D. / Hundsnurscher, Franz / Job, Michael / Lutzeier, Peter Rolf (Hrsg.) (2002): Lexikologie – Lexicology. Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen. 1. Halbband. Berlin, New York: de Gruyter. (HSK-Band 21.1)

Dahl, Johannes (1988): Abtönungspartikeln. Heidelberg: Julius Groos Verlag

Engel, Ulrich (1988): Deutsche Grammatik. Heidelberg: Julius Groos Verlag

Fraczyk, Danuta: (2002): Einige Bemerkungen zum Status der Abtönungspartikeln aus kontrastiver Sicht: deutsch-polnisch. In: Studia Niemcoznawcze 23. Studien zur Deutschkunde. Hrsg. von: Lech Kolago. Uniwersytet Warszawski, Instytut Germanistyki, S. 779-790 [vgl. auch Beiträge zu wohl und schon von Zukowska, Jolanta darin]

Gornik, Hildegard (1998): Du könntest mir doch mal ohne Bedenken deine heiße Liebe schenken. Modalpartikeln im Deutschunterricht. In: Praxis Deutsch 25, Heft 151 (1998), 55-60

GRAMMIS online Grammatik (2007): http://hypermedia.ids-mannheim.de/grammis/mis

Helbig, Gerhard / Kötz, Werner (1985): Die Partikeln. Zur Theorie und Praxis des Deutschunterrichts für Ausländer. 2., überarbeitete Auflage. Leipzig: VEB Verlag

Hoffmann, Ludger (2007): Über ja. (im Druck)

Kriwonossow, Alexsej (1963/1977): Die modalen Partikeln in der deutschen Gegenwartssprache. Göppingen: Kümmerle 1977 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 214)

Masi, Stefania (1996): Deutsche Modalpartikeln und ihre Entsprechungen im Italienischen. Äquivalente für doch, ja, denn, schon, und wohl. Frankfurt am Main: Lang (Zugl.: Bonn, Univ., Diss., 1995)

Nekula, Marek: System der Partikeln im Deutschen und Tschechischen. Unter besonderer Berücksichtigung der Abtönungspartikeln. Tübingen 1996

Redder, Angelika (1990): Grammatiktheorie und sprachliches Handeln: »denn« und »da«. Tübingen: Niemeyer. (LA 239) Zugl.: Münster (Westf.), Univ., Habil.-Schr., 1988

Weydt, Harald: Abtönungspartikel. Die deutschen Modalwörter und ihre französischen Entsprechungen. Bad Homburg, Berlin, Zürich 1969

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