Ringvorlesung Schreiben: Unterschied zwischen den Versionen

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==Organisatorische Hinweise: Modulzuordnung, Begleitseminare, Scheinerwerb==
 
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'''Wichtig''': Die Ringvorlesung unterliegt '''nicht''' [[http://www.studiger.tu-dortmund.de/index.php?title=StudiGer:Aktuelles#Neuerungen_bei_der_zentralen_Seminarplatzvergabe | dem neuen Zulassungsverfahren]].  
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Die Anmeldung erfolgt über das LSF.
 
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Version vom 19. März 2012, 08:16 Uhr

Ringvorlesung.jpg

Im Sommersemster 2012 und im Wintersemester 2012/13 findet an der TU Dortmund eine zweisemestrige Ringvorlesung "Schreiben" statt, die von VertreterInnen der germanistischen Literaturwissenschaft und der Linguistik organisiert wird.

Programm: Programmübersicht für das Sommersemester 2012 (PDF)


Gegenstand der Veranstaltung

Die Kulturtechnik des Schreibens erlernt heute jeder in der Schule, ohne gleichzeitig darüber unterrichtet zu werden, wie komplex seine Voraussetzungen und wie ereignisreich seine Geschichte sind.

Aus der Perspektive der literaturwissenschaftlichen Schreibprozessforschung sind vor allem die Widerstände sprechend, auf die beim Schreiben die Sprache (Semantik des Schreibens), die Schreibwerkzeuge (Instrumentalität des Schreibens) und die Gesten (Körperlichkeit des Schreibens) in ihrem komplexen, aber noch kaum untersuchten Zusammenspiel stoßen, halten sie das literarische Schreiben doch dazu an, sich selbst zu thematisieren, zu problematisieren und zu reflektieren. Im Licht der Manuskripte, Typoskripte und Digitalisate, aus denen sie hervorgegangen sind, erhalten literarische Texte so einen unvermuteten Glanz, der wieder zurück auf das Schreiben strahlt.

Aus linguistischer Perspektive interessieren die sprachlich-kommunikativen Bedingungen, Formen und Funktionen der Schriftlichkeit, des Textes und der Textproduktion. Texte werden als situationsgelöste, auf Dauer gestellte, medial schriftliche oder mündliche Handlungsprodukte analysiert, die durch eine den jeweiligen Funktionen folgende Grammatik geprägt sind. Im Kontext der Schreibforschung und Schreibdidaktik werden Prozesse und Produkte des Schreibens beschrieben, Modelle zur Entwicklung von Schreibfähigkeiten in Schule, Studium und Beruf entwickelt und Konzepte zur Diagnose und Förderung dieser Fähigkeiten entworfen. Im Kontext der Erforschung der internetbasierten Kommunikation geht es um neue Formen und Funktionen der Schriftlichkeit in sozialen Netzwerken, die sich etwa beim Schreiben unter synchronen Bedingungen (z. B. im Chat) oder beim gemeinschaftlichen Schreiben in Hypertextprojekten (z. B. in der Wikipedia) ausbilden.

Programmübersicht für das Sommersemester 2012 (PDF)

Organisatorische Hinweise: Modulzuordnung, Begleitseminare, Scheinerwerb

Wichtig: Die Ringvorlesung unterliegt nicht | dem neuen Zulassungsverfahren.

Die Anmeldung erfolgt über das LSF.

In der Ringvorlesung ist der Erwerb einer Aktiven Teilnahme möglich. Diese kann für die folgenden Module kreditiert werden:

  • BL 2, BL 3, BS 2, BLS 3 (neues LABG)
  • F2, F3, F4, F6 (altes LABG)

Für die "Aktive Teilnahme" wird die intellektuelle Präsenz vorausgesetzt, wie sie nicht zuletzt in der körperlichen Geistesgegenwart an mindestens 10 von 13 Sitzungen zum Ausdruck kommt (Stichwort: 'Gästelisten'). Die durch Höflichkeit gebotenen Entschuldigungen nimmt Matthias Feltmann (schreiben.germanistik@uni-dortmund.de) entgegen.

In einer Reihe von Begleitveranstaltungen (s.u.) – Hauptseminare und Forschungskolloquien – können über die – dafür vorausgesetzte – Aktive Teilnahme an der Ringvorlesung hinaus zusätzliche Leistungsnachweise und Teilleistungen erworben werden. Dafür ist jeweils eine zusätzliche, unabhängige Anmeldung erforderlich, die zentral durch das Team Studienkoordination organisiert wird.

Diese Begleitveranstaltungen sind:

  • Dr. des. Claas Morgenroth: Aufzeichnen (Hauptseminar, Literaturwissenschaft)
  • Prof. Dr. Michael Niehaus: Schreiben in der Alchimistengasse. Kafkas Oktavhefte (Hauptseminar, Literaturwissenschaft)
  • Dr. Wim Peeters: Literatur und Kommentar (Proseminar, Literaturwissenschaft)
  • Prof. Dr. Torsten Steinhoff: Schreiben und Lernen (Hauptseminar, Sprachwissenschaft)
  • Prof. Dr. Martin Stingelin: Begleitlektüren zur Ringvorlesung 'Schreiben' (Forschungskolloquium, Literaturwissenschaft)
  • Prof. Dr. Angelika Storrer: Schreiben in digitalen Medien (Hauptseminar, Sprachwissenschaft)

Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich bitte an Matthias Feltmann (schreiben.germanistik@uni-dortmund.de)