Praxisfeld Vermittlung

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Allgemeines zum Praxisfeld Vermittlung

Das Praxisfeld Vermittlung (Modul BWE_M1) ist einer der zwei Subbereiche des BiWi-Entscheidungsfeldes. Im Mittelpunkt dieses Bereiches steht das außerschulische vermittlungsorientierte Praktikum. Dieses muss von allen Studierenden (BvP, BfP, BrP), gleichgültig ob sie den Master of Education oder einen anderen Abschluss anstreben, absolviert werden. Begeleitet wird dieses Praktikum von 3 Lehrveranstaltungen, die der Vor- und Nachbereitung bzw. Begleitung dienen.

Überblick (Schaubild)

Praxisfeld Vermittlung1.gif

Quelle: http://www.zfl.uni-dortmund.de/dienst/de/content/service/biwi/downloads/Grafiken_zu_BiWi.pdf



Das außerschulische vermittlungsorientierte Praktikum

Das außerschulische vermittlungsorientierte Praktikum umfasst vier Wochen, die möglichst an einem Stück, ohne Unterbrechungen, abzuleisten sind. Nach Absprache ist in Einzelfällen allerdings auch eine Absolvierung in Form regelmäßiger Einzeltermine möglich.


Der Praktikumsplatz ist von den Studierenden selbstständig zu beschaffen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Praktikum in einem institutionellen bzw. unternehmerischen und nicht schulischen Kontext stattfindet. Ziel dieser praktischen Phase ist es, die Studenten in den direkten Kontakt mit der Vermittlungsfunktion zu bringen, wobei der Begriff der Vermittlung recht flexible ausgelegt werden kann. Tätigkeiten in Bereichen der Erziehung, Beratung, Pädagogik und Didaktik gehören ebenso dazu wie beispielsweise Agenturtätigkeiten, Marketing oder Journalismus.


Grundsätzlich kann das Praktikum entweder dem Kern- oder dem Komplementfach gemacht werden. Der Studierende kann an dieser Stelle selbst entscheidet, wo er es lieber machen möchte. Jedoch sollte er seine Entscheidung bei der Wahl des Praktikumsplatzes berücksichtigen.


Beispiel:

Student mit Kernfach: Germanistik
Komplementfach: Sport
ausgewähltem Praktikumsplatz: Verlag


->sinnvolle Zuordnung des Praktikumsplatzes: Kernfach Germanistik

->Folge: Die begleitende/nachbereitende Lehrveranstaltung muss in Germanistik besucht werden.


Bevor das Praktikum letztendlich angetreten wird, ist es allerdings in jeden Fall ratsam, sich bei dem/der Dozenten/in der jeweiligen vorbereitenden Lehrveranstaltung die Zustimmung zum ausgewählten Praktikumsplatz einzuholen.


Allein durch das Praktikum erhält man in diesem Modul 4 CP.


Beispiele für einen Praktikumsplatz

Beispiele für Praktikumsorte:

  • Fort- und Weiterbildungsinstitute
  • Bibliotheken/ Fachbibliotheken
  • Pressestellen
  • Marketing-Abteilungen
  • journalistische Redaktionen
  • Radio- oder Fernsehstudios
  • Internetdienste
  • Marktforschungsinstitute
  • Meinungsforschungsinstitute
  • Personalberatung
  • Personalagenturen
  • Übersetzerbüros/ Fremdsprachenassistenz
  • Werbe-Agenturen/ Grafikbüros/Designbüros
  • produzierende Wirtschaftsunternehmen
  • Logistikunternehmen
  • Dienstleistungsunternehmen
  • Stadtverwaltung/ Kirchenverwaltung
  • Schulämter/ Jugendämter/ Sozialämter
  • Stadtarchive/ Informationszentren
  • Gesundheitsdienste
  • Kirche und kirchliche Dienste
  • Diakoniestation/ Pflegemanagement
  • Beratungsstellen
  • Jugendtreffs/ Ferien- und Freizeitangebote
  • Familienberatungsstellen
  • Förderung benachteiligter Kinder
  • Zirkus-/ Musik-/ Tanz-/ Theater-Projekte
  • thematische Museen
  • Natur- und Landschaftsparks
  • bewegungspädagogische Institute
  • Hilfsorganisationen/ gemeinnützige Einrichtungen
  • Musikschulen/ Kunstschulen
  • Theater/ Kindertheater
  • interdisziplinäre/ universitäre Forschungsinstitute
  • Strafgefangenenrehabilitation

Quelle: http://www.uni-dortmund.de/bml/pdf/Praxisfeld_Vermittlung.pdf

Die Lehrveranstaltungen des Moduls BWE_M1

Im Modul BWE_M1 „Praxisfeld Vermittlung“ gibt es neben dem Praktikum insgesamt 3 Lehrveranstaltungen:

1. Fachdidaktik des Kernfachs (2 SWS) (SL)
2. Fachdidaktik des Komplementfachs (2 SWS) (SL)
3. Begleitseminar außerschulisches vermittlungsorientiertes Praktikum (2 SWS) (TL)
-> (in dem Fach, dem das Praktikum zuvor zugeordnet wurde)<small/>


In diesen 3 Lehrveranstaltungen müssen insgesamt 9 CP (3 CP pro Veranstaltung) in Form von Studienleistungen erworben werden. In einer der gewählten fachdidaktischen Veranstaltungen wird eine benotete Studienleistung erbracht.


TIPP: Im Fach Germanistik ist DAZ (Deutsch als Zweitsprache) die fachdidaktische Veranstaltung, die belegt werden muss.

Die anderen konkreten Veranstaltungen können im LSF im Bereich Bildung und Wissen, im jeweiligen fachspezifischen Unterbereich, gefunden werden.

Externe Weblinks zum Praxisfeld Vermittlung

Ausführlichere Informationen zum Praxisfeld Vermittlung können Sie aus einem Schriftstück der Universität Dortmund entnehmen.




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Hinweis

Unser Dank geht an Vera Heimberg, Nadja Lattukat und Jackie Stegemöller für ihre Mitarbeit und Bereitstellung des Materials.

Die Redaktion