Lesebiographie

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Allgemeines

Die Lesebiographie stellt eine für jede Schulform zu erbringende Leistung dar, die während des gesamten Studienverlaufs hinweg zu erbringen ist. Die Lesebiographie ist in Form eines Portfolios anzufertigen und umfasst alle innerhalb und außerhalb des Studiums gelesenen Primärtexte, Hörtexte und Spielfilme, zu denen abseits der Nennung von bibliographischen Daten auch Anmerkungen gemacht werden können. Die Lesebiographie stellt die Grundlage für den literaturwissenschaftlichen Anteil der Prüfung im Modul BLS dar. Nähere Informationen finden Sie hier.

Umfang des Portfolios

Die Lesebiographie muss je nach Schulform ein Minimum an Werken enthalten, die von den Studierenden gelesen, gehört bzw. gesehen wurden. Die konkreten Angaben für die Mindestanzahl bearbeiteter Titel finden Sie in der folgenden Tabelle:

UmfangLeseliste.png


Informationen zur Modulprüfung

Individuelle Leseliste

Für die Modulprüfung des Moduls BLS muss im Vorhinein eine individuelle Leseliste auf Grundlage des Portfolios erstellt werden. Diese Leseliste bildet die Grundlage des literaturwissenschaftlichen Anteils der Prüfung (20 - 25 Minuten) und muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

Die individuelle Leseliste setzt sich mindestens zur Hälfte aus den Angeboten zusammen, die der fortwährend ergänzten Empfehlungsliste Literatur des Instituts für deutsche Sprache und Literatur der TU Dortmund entstammen. Die Empfehlungsliste finden Sie hier. Bei der Auswahl der Literatur muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass Titel aus den Gattungen der Lyrik, Epik und Dramatik enthalten sind, um Gattungsbezüge herstellen zu können. Die Literatur muss zudem Werke aus vier verschiedenen Jahrhunderten (18., 19., 20. und 21. Jahrhundert) enthalten. Für die Filmauswahl gilt, dass die Filme alle vier in der Empfehlungsliste ausgewiesenen Epochen abdecken müssen. Es können bis zu zehn Filmtitel für die eingereichte individuelle Leseliste gewählt werden, von denen mindestens fünf aus der Empfehlungsliste stammen müssen.

Insgesamt ist bei der Auswahl von Titeln darauf zu achten, dass eine Vergleichbarkeit im Umfang gewährleistet ist (größenordnungsmäßig: ein Roman entspricht einem längeren oder zwei kürzeren Theaterstücken, zwei längeren oder drei kürzeren Novellen und einer Sammlung oder Auswahl von Gedichten).

Prüfungsschwerpunkt und -ablauf

Die für die mündliche Prüfung ausgewählten Titel sollen einen vom Studierenden gewählten thematischen Schwerpunkt erkennen lassen (etwa: Natur, Reise, Phantastik, Kindheit, Fremde, Autobiographik etc.). Die Prüfung beginnt in ihrem literaturwissenschaftlichen Teil nach Rücksprache mit einer einleitenden Präsentation. Auf dieser Basis erfolgt das weitere Prüfungsgespräch. In ihm soll der/die Studierende insbesondere zeigen, dass er/sie mit Sachkenntnis und motivierend über literarische Texte, Hörtexte und Filme sprechen und Beziehungen zwischen ihnen herstellen kann.



  • Eine Übersicht zur Lesebiographie finden Sie unter folgendem Link.
  • Tipps zur Lesebiographie finden Sie hier.