Dortmunder Förderprojekt Sprachliche Kompetenz

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Dortmunder Förderprojekt Sprachliche Kompetenz


Die Universität Dortmund ermöglicht es Lehramtsstudierenden, an einem Förderprojekt Sprachliche Kompetenz teilzunehmen. Dabei gehen die Studierenden an Schulen, um dort den Förderunterricht zu halten. Die Studierenden können sich die Arbeit an den Schulen als Praktikum anrechnen oder für das "Zertifikat Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache" (DaF-/DaZ-Zertifikat) gutschreiben lassen.


Wer wird gefördert?

In diesem Projekt sollen gezielt Kinder mit Schwierigkeiten in der deutschen Sprache, deren Fähigkeiten sich aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse im Deutschen nicht voll entfalten können, gefördert werden.

Hintergründe

Auch wenn Kinder mit Migrationshintergrund sich im Alltag anscheinend problemlos auf Deutsch verständigen können, so stellt die Sprache in der Schule sie vor besondere Anforderungen. Dort werden komplexe Sprachfertigkeiten und -strukturen benötigt, die eine angemessene Be- und Verarbeitung von Wissen erst ermöglichen. Die Entwicklung und der Ausbau solcher Sprachkompetenzen im Deutschen setzen bestimmte muttersprachliche Fähigkeiten in der Unterrichtssprache Deutsch voraus. Diese können von Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, häufig nicht eingebracht werden und müssen somit in der Schulzeit zusätzlich angeeignet werden.

Das Dortmunder Förderprojekt unterstützt die Vermittlung des Deutschen in allen Fächern durch ergänzenden Förderunterricht.

Bewährtes Konzept

Das Förderprojekt greift auf die Erfahrungen eines seit über 30 Jahren an der Universität Essen erfolgreichen Modells zurück, das bereits auf 35 Standorte – mit je spezifischen Zugängen – erfolgreich erweitert wurde.

Die Ziele

Das Dortmunder Förderprojekt hat eine zweifache Zielsetzung:

1. Verbesserung der Bildungschancen

Die Kinder erhalten sprachlichen und fachlichen Förderunterricht, um das Sprachverständnis nachhaltig zu verbessern. Denn nur, wer die deutsche Sprache versteht, kann auch in der Schule erfolgreich sein.

Wir wollen dazu beitragen, dass alle Kinder ihre Schullaufbahn erfolgreich beschreiten und so ihre Zukunftschancen vergrößern können.

2. Kompetenz im Umgang mit Verschiedenheit

Dortmunder Lehramtstudierende werden in der Universität auf ihre Tätigkeit als Förderlehrkräfte gezielt vorbereitet und in Seminaren begleitet. In der Praxis des Förderunterrichts lernen sie mit kultureller Heterogenität, wie wir sie in den Schulen vorfinden, umzugehen.


Wer finanziert das Projekt?

Bildungspartnerschaft in Dortmund

Das Dortmunder Förderprojekt erwirtschaftet keine Gewinne. Die Verwaltungs- und Ausbildungskosten werden von der Universität Dortmund und der RAA / Stadt Dortmund getragen. Zur Sicherung der Honorare der Förderlehrerinnen und -lehrer ist das Projekt ausschließlich auf das Engagement von Sponsoren angewiesen.

Insbesondere die Stiftung Mercator GmbH in Essen engagiert sich ideell und finanziell in der Förderung und Verbreitung der grundlegenden Idee und hat auch das Dortmunder Förderprojekt mit einer dreijährigen Anschubfinanzierung unterstützt.

Förderer und Stifter

- Stiftung Mercator GmbH

- RAA/Stadt Dortmund

- Bundesministerium für Bildung und Forschung

- Universität Dortmund

Was ist Förderunterricht?

Der Förderunterricht

- fördert das Lesen, Schreiben, Sprechen und Verstehen im Deutschen
- verbindet sprachliches und fachliches Lernen
- verbessert die sprachlichen und schulischen Leistungen
- vertieft das Verständnis kulturellen Miteinanders
- erfolgt unabhängig vom Regelunterricht
- findet in Kleingruppen statt
- findet 2x wöchentlich statt
- wird von Lehramtsstudierenden der Universität Dortmund durchgeführt
- ist für die Förderkinder kostenlos

Kontakte und Information

Universität Dortmund

Dr. phil. Erkan Özdil

Dienstzimmer: Emil-Figge-Straße 50, R. 3.116 (Lageplan)

Telefon: +49 (0)231 755 4135

Fax: +49 (0)231 755 4498

E-Mail: erkan.oezdil@uni-dortmund.de


Dr. Bettina Seipp

Zentrum für Lehrerbildung

Technische Universität Dortmund

Emil-Figge-Straße 50

Telefon: 0231 755-5586

Fax: 0231 755-5889

E-Mail: bettina.seipp@uni-dortmund.de

Regionale Arbeitstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen (RAA) der Stadt Dortmund

Christoph Sellerberg

Csellerberg@stadtdo.de

Telefon: 0231/50-26490

www.raa-do.de

Stiftung Mercator GmbH

www.stiftung-mercator.de