Rund ums Studium: Wissenschaftliches Arbeiten: Literaturverzeichnis

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Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis steht am Ende der Hausarbeit. Es enthält sämtliche im Text aufgeführten Werke. Werke, auf die man in der Arbeit nicht verwiesen hat, werden also nicht aufgeführt (auch wenn man sie gelesen hat!).

Im Literaturverzeichnis werden alle Autoren genannt, also nicht „et al.“ verwenden; Beispiel: Becker-Mrotzek, Michael; Brünner, Gisela & Cölfen, Hermann (Hrsg.) (2000): Linguistische Berufe. Ein Ratgeber zu aktuellen linguistischen Berufsfeldern. Frankfurt a.M. u.a.: Lang.


Beispiele für Literaturangaben

Die Regeln differieren hier, je nachdem, ob Sie eine sprachwissenschaftliche oder eine literaturwissenschaftliche Arbeit schreiben. Aber auch innerhalb der beiden Disziplinen gibt es unterschiedliche Konventionen. Insofern sollten Sie vor allem darauf achten, dass Sie Ihre Angaben einheitlich gestalten!

Monographien

Für Monographien, d.h. für selbständig erschienene Literatur (also Bücher), sind im Literaturverzeichnis mindestens Autor (mit Name und Vorname, der entweder immer abgekürzt oder immer ausgeschrieben wird), Titel des Werks, Erscheinungsort und -jahr sowie die Auflage (wenn nicht die Erstauflage verwendet wurde) zu nennen, zum Beispiel:

  • In einer sprachwissenschaftlichen Hausarbeit:
Bumke, Joachim (1986): Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter. München.
Heringer, Hans Jürgen (1999): Das höchste der Gefühle. Empirische Studien zur distributiven Semantik. Tübingen.
  • In einer literaturwissenschaftlichen Hausarbeit:
Böhler, Christine: Literatur im Netz. Projekte, Hintergründe, Strukturen und Verlage im Internet, Wien 2001.
Sexl, Martin: Einführung in die Literaturtheorie, München 2004.


Üblich (und oft auch hilfreich) ist darüber hinaus die Angabe des Verlags:

  • In einer sprachwissenschaftlichen Hausarbeit:
Bumke, Joachim (1986): Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.
Heringer, Hans Jürgen (1999): Das höchste der Gefühle. Empirische Studien zur distributiven Semantik. Tübingen: Stauffenburg.
  • In einer literaturwissenschaftlichen Hausarbeit:
Böhler, Christine: Literatur im Netz. Projekte, Hintergründe, Strukturen und Verlage im Internet, Wien: Triton 2001.
Martinez, Matias / Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie, München: Beck (3. Aufl.) 2002.


Ein Herausgeber ist als solcher zu kennzeichnen, z.B. Rupp, Heinz (Hrsg.) (1976): Nibelungenlied und Kudrun. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Fehlt in einem Werk die Angabe des Erscheinungsjahres, so setzt man an seiner Stelle „o. J.“ (für „ohne Jahr“).

Unselbstständig erschienene Literatur

Bei unselbstständig erschienener Literatur, d.h. Aufsätzen in Zeitschriften oder Sammelbänden, ist die Zeitschrift (mit Jahrgangs- und Heftnummer) bzw. der Sammelband und die Seitenzahl anzugeben, zum Beispiel:

Zeitschriftenaufsätze

  • In einer sprachwissenschaftlichen Hausarbeit:
Eisenberg, Peter & Feilke, Helmuth (2001): Rechtschreiben erforschen. In: Praxis Deutsch 28, Heft 170, 6-15.
  • In einer literaturwissenschaftlichen Hausarbeit:
Becker, Sabina: Literatur der Weimarer Republik. Literaturgeschichte als Mediengeschichte, in: Der Deutschunterricht, H. 6, 2003, S. 54-64.


Aufsätze aus Sammelbänden

  • In einer sprachwissenschaftlichen Hausarbeit:
Ehlich, Konrad (1983): Alltägliches Erzählen. In: Sanders, Willy & Wegenast, Klaus (Hrsg.): Erzählen für Kinder – Erzählen von Gott. Stuttgart: Kohlhammer, 128-150.
  • In einer literaturwissenschaftlichen Hausarbeit:
Ellis, John: Fernsehen als kulturelle Form, in: Grundlagentexte zur Fernsehwissenschaft. Theorie – Geschichte – Analyse, hg. von Ralf Adelmann, Jan O. Hesse, Judith Keilbach, Markus Stauff u. Matthias Thiele, Konstanz: UVK 2002, S. 44-73.
Lachmann, Renate / Schahadat, Schamma: Intertextualität, in: Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs, hg. von Helmut Brackert u. Jörn Stückrath, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt (5. Aufl.) 1997, S. 677-686.


Internetquellen

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